Besuch des Präsenzunterrichts mit Krankheitssymptomen

Die aktuellen Bedingungen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sind folgende:

 

„Im Sinne eines strikten Containments ist das Kind bei Auftreten von akuten Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen in der Unterrichts-/Betreuungszeit sofort vor Ort in der Schule bis zur Abholung durch die Eltern zu isolieren. Die Eltern müssen auf die Notwendigkeit einer umgehenden ärztlichen Abklärung hingewiesen werden. Schüler bzw. deren Eltern sollen sich anschließend telefonisch mit ihrer Haus-/Kinderarztpraxis in Verbindung setzen oder den kassen-ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 kontaktieren. Der Haus-/Kinderarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht das weitere Vorgehen, z.B. ob eine Testung auf SARS-CoV-2 angezeigt ist.

Die betroffene Schülerin bzw. der betroffene Schüler darf erst wieder in den Präsenzunterricht zurückkehren, wenn eine Bestätigung des Arztes oder des Gesundheitsamts vorliegt, dass die betroffene Person untersucht und ein Verdachtsfall ausgeschlossen wurde. In diesem Fall ist nur die betroffene Schülerin bzw. der betroffene Schüler vom Unterrichtsbesuch auszuschließen. Sollte sich der Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung bestätigen, so wird die gesamte Klasse für vierzehn Tage vom Unterricht ausgeschlossen sowie eine Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt angeordnet.

Ist eine Erkrankung wie z.B. Heuschnupfen bei einem Kind bereits bekannt, so ist ein Besuch des Präsenzunterrichts mit einer Bestätigung des Arztes möglich.“

 

Das heißt: Wenn Sie wollen, dass Ihr Kind zu Hause bleibt, brauchen Sie kein Attest.

Wenn Sie möchten, dass Ihr Kind mit Krankheitssymptomen die Schule besucht, dann brauchen Sie dafür ein Attest.